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Einreichung von Belegen

Müssen mit der Steuererklärung auch Belege eingereicht werden?

Mit der Steuererklärung des Jahres 2017 müssen Sie dem Finanzamt erstmals keine Belege mehr vorlegen.

Künftig gilt der Grundsatz, dass Belege nur noch dann eingereicht werden müssen, wenn das Finanzamt dazu auffordert. 

Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens wurde aus der Belegvorlagepflicht eine Belegvorhaltepflicht. Dadurch wird das Verfahren vereinfacht. Belege müssen daher nur noch auf Nachfrage des Finanzamts eingereicht werden.

    Weitere Informationen:

    Wie sollten die Angaben in der Steuererklärung dargestellt werden?

    Bitte machen Sie Ihre Angaben in der Steuererklärung vollständig, konkret und  aussagekräftig. Tragen Sie dafür die geltend gemachten Sachverhalte in das jeweils passende Feld der Vordrucke ein und vermeiden Sie Sammelpositionen bzw. Gesamtsummen.

    Nur so lassen sich Rückfragen und Beleganforderungen durch das Finanzamt auf ein Minimum reduzieren.

    nicht aussagekräftige Darstellung: aussagekräftige Darstellung:
    »Spende 250 Euro« »SOS-Kinderdorf (06/2017) 250 Euro«
    »Fortbildung 700 Euro« »Ärztekongress Berlin (23.-26.03.2017) – Teilnahmegebühr 700 Euro«
    »Reparaturen 800 Euro« »26.06.2017: Lohnanteil Reparatur Heizung (Heizungsbau GmbH) 800 Euro«

     

      Wie lange müssen die Belege aufbewahrt werden?

      Für die meisten Steuerbürger gilt, dass sie Belege grundsätzlich bis zum Ablauf der Einspruchsfrist (endet einen Monat nach Erhalt des Steuerbescheids) und nach Einlegung eines Einspruchs oder einer Klage bis zum endgültigen Abschluss des Verfahrens aufbewahren sollten. Belege, die für mehrere Jahre von Bedeutung sind (z.B. ärztliche Atteste) sollten entsprechend länger aufbewahrt werden. Sollte der Steuerbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung stehen oder vorläufig sein, sollten Sie die Belege ebenfalls aufbewahren (Angaben hierzu finden Sie in den Erläuterungstexten am Ende des Steuerbescheids).

      Eine besondere Regelung gilt für Spendenbescheinigungen und Mitgliedsbeiträge an als gemeinnützig anerkannte Vereine und Einrichtungen: Diese müssen bis zu einem Jahr nach Bekanntgabe des Steuerbescheids aufbewahrt werden, wenn sie nicht zuvor vom Finanzamt angefordert wurden.

      Darüber hinaus müssen Sie als Privatperson weitere Belege aufbewahren: Für Leistungen, die im Zusammenhang mit einem Grundstück stehen, sind Rechnungen für die Dauer von zwei Jahren aufzubewahren. Das können beispielsweise Handwerkerleistungen oder haushaltsnahe Dienstleistungen sein. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Rechnung ausgestellt worden ist.

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